Antrag auf Wohngeld (Mietzuschuss) nach dem Wohngeldgesetz
/ Was ist dieses Formular?
Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen. Es wird als Mietzuschuss (für Mieter) oder Lastenzuschuss (für Eigentümer) gezahlt. Seit der Wohngeld-Plus-Reform (Januar 2023) haben rund 2 Millionen Haushalte in Deutschland Anspruch — mit einem durchschnittlichen Zuschuss von ca. 370 € monatlich.
Die Höhe des Wohngelds richtet sich nach drei Faktoren: Haushaltsgröße, anrechenbares Gesamteinkommen und Miethöhe (abhängig von der Mietstufe Ihrer Kommune). Es wird in der Regel für 12 Monate bewilligt und muss dann neu beantragt werden.
Zuständig ist die Wohngeldstelle Ihrer Stadt oder Gemeinde (oft beim Sozialamt oder Bürgeramt). In einigen Bundesländern ist eine Online-Beantragung möglich.
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/ Was Sie vorher brauchen
/ Schritt-für-Schritt-Anleitung
/ Wichtige Felder erklärt
| Feld | Was eintragen | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Bruttoeinkommen | Monatliches Bruttoeinkommen ALLER Haushaltsmitglieder einzeln aufführen. | Einkommen eines Haushaltsmitglieds vergessen — das führt zu Rückforderungen. |
| Kaltmiete | Monatliche Kaltmiete laut Mietvertrag (ohne Strom, ohne Heizung). | Warmmiete statt Kaltmiete eingetragen — Heiz- und Nebenkosten werden separat erfasst. |
| Vermögen | Gesamtvermögen aller Haushaltsmitglieder: Bargeld, Konten, Wertpapiere, Immobilien. | Vermögen über 60.000 € (1 Person) bzw. 90.000 € (2 Personen) nicht angegeben — das führt zur Ablehnung. |
/ Häufige Fehler vermeiden
/ Häufig gestellte Fragen
Personen mit geringem Einkommen, die kein Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen. Seit Wohngeld Plus sind rund 2 Millionen Haushalte berechtigt.
Abhängig von Haushaltsgröße, Einkommen und Mietstufe. Durchschnittlich rund 370 € monatlich.
Personalausweis, Mietvertrag, Mietbescheinigung, Einkommensnachweise (12 Monate), Kontoauszüge.
3–6 Wochen, in manchen Städten auch länger. Bei vollständigen Unterlagen schneller.
Grundsätzlich nicht bei BAföG-Berechtigung. Ausnahme: Studierende in Haushalten mit Nicht-Studierenden.